Wie man es sich mit Stralsunder Tankstellenkassiererinnen versaut.

Sorry, kam nicht zum Posten, aber jetzt geht ’s wieder.

Auf der Fahrt nach Rügen kamen wir kurz vor dem Damm in Stralsund bei einer Tanke vorbei, bei der wir noch eben mal vollmachen wollten. Dies taten wir und ich ging in den Shop, des Löhnens wegen.

Als ich aber mit dem Kuli in der Hand da stand und darauf wartete, den Bon für die Kreditkartenzahlung zu unterzeichnen, fiel mein Blick direkt vor mir auf die aktuelle BILD mit dem Konterfei der schlimmen Margot, der Ehefrau des letzten Diktators Deutschlands. Da ging es wohl um den Film, in dem sich die schlimme Margot unbelehrbar, uneinsichtig und subfontanell unjustiert zeigte.

Ich konnte nicht anders.

Es zog meine Hand magisch zur BLÖD.

Ich malte Margot ein Hitlerbärtchen.

Quelle Original: NDR

Zufrieden blickte ich auf und sah ich die Kassiererin an.

Die Kassiererin starrte mich an.

Und sprach: »Wat solln dat?«

»Ich konnte nicht anders. Aber sieht doch jetzt viel besser aus. Oder?«

»Dit geht aber nich.«

»Nicht?«

Hatte ich jetzt Margot Honecker, den Führer, oder Springer beleidigt? Komisch, denn ich kann herzhaft darüber lachen, wenn einer ein Hitlerbärtchen gemalt bekommt, sei es Johannes Heesters oder ein Christian Ströbele, da bin ich ganz entspannt und da kommt mir eine Margot Honecker gerade recht.

»Schlimm? soll ich noch ein paar Schnörkel dranmalen? Dann sieht sie aus wie Hercule Poirot.«

»Wie soll ichn dit verkaufen? Dit kauft doch keiner mehr.«

Ach so, um den Mammon gings. Dann konnte es auch bei Hitler bleiben.

»Doch doch, das kauft ganz sicher noch einer. Einer findet das lustig. Bestimmt.«

Sie war offenbar misstrauisch. Hatte sicher schon schlechte Erfahrung mit spontaner Kunst gehabt.

»Nä, dit kauft keiner mehr, dit müssen Sie jetzt bezahlen.«

Ich hab bezahlt, aber die BILD mit meinem Kunstwerk liegen lassen, für die Allgemeinheit. Soweit kommts noch, dass ich der Öffentlichkeit eine solche Provokation vorenthalte.

Mollie und Gürgen 3

Und hier – hochverehrte und kleine Leserschaft – der dritte und letzte Teil der schlimmen Ereignisse rund um Mollie, Gürgen, ein paar Drucker, einen Kriminalkommissar und mich. Vorgeschichte siehe Teil 1 und Teil 2. Weiter im Text …

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Männer-WGs, in denen ich gerne gewohnt hätte …

Da habe ich heute nachmittag für mich ein wenig gehalst über jemanden, der sich mir im Kommentarbereich eines Weblogs haushoch überlegen fühlte und mich entsprechend arrogant und süffisant behandelt hat, obwohl ich – auch in Onlinebereichen um gewisse Harmonie und Gesprächskultur bemüht – freundlich und im Grundsatz seiner Meinung war, ich für ihn aber nur ein unwissender und verblendeter Idiot, weil ich doch manche Dinge zu dem besprochenen Thema etwas lockerer und undogmatischer sah als er. Kurz gesagt, er hat sich mir gegenüber verhalten wie ein Riesenarschloch im Quadrat, was mich hier im Stillen Kämmerlein kurz und ein wenig erbost hat.

Und wenn ich mich über solch ein Arschloch in meinem Kämmerlein kurz und ein wenig erbose, muss ich mir auf Youtube oder DVD den großen Klaus Kinski geben, denn: Wenn einer wie Kinski wie ein HB-Männchen an den Kronleuchter springt und losbrüllt, und ich mir das Ganze aus der Ferne und in Ruhe ansehen und -hören kann, beruhigt mich das ungemein.

Und so stieß ich auf den folgenden Ausschnitt aus der CD »Zu gut fürs Fernsehen«, auf der Gagschreiber für Comedygrößen wie Pastewka oder Dittrich die Dinger bringen, die – unverständlicherweise – von den Redaktionen abgelehnt worden sind.

Ich lache mich immer noch kaputt und bin wieder mit mir im Reinen:

Hier ist die CD zu erstehen.

Spamquatsch

Da habe ich eben erst gemerkt, dass Smillas Kommentare zum Thema »Sack« in der Spam-Warteschlange gelandet sind. Warum, weiß, der Geier. Ich hab sie jetzt mal genehmigt.

So ’n Mist.

Grmbl.

So!

Kumi ist jetzt auch mal dran, seinen eigenen Weblog zu schreiben.

Was der geneigte Leser zu erwarten hat, sind kleine Kritzeleien, Cartoons, sowie Texte über Dieses und Jenes, Fundstücke grafischer Art und das ein oder andere Foto.

Ich hoffe nur, dass ich einigermaßen regelmäßig zum bloggen komme und wünsche jetzt schon viel Freude.

Also: herzlich willkommen auf diesem Weblog

Euer Grafikpolizist Kumi.