Kind kaputt. Nerds funktionieren.

Der jugendliche Kind hat sich mit einem Kumpel zum Longboardfahren verabredet. Kurz drauf ruft der Kumpel noch mal an und schlägt vor, sich lieber vor die Glotze zu setzen und Playse zu daddeln.

Kind: »Nix. Ich will raus, an die frische Luft. Ich will mit dem Longboard fahren und nicht vor der Glotze hängen.«

Dies registriere ich mit Erstaunen (und auch ein wenig Stolz) und erzähle es den lieben Kollegen (im folgenden »K« genannt), die nicht zögern, das wie folgt zu kommentieren:

K1: »Tja, Kind kaputt. Wie alt ist der denn?«

Ich: »Fünfzehn.«

K1: »Dann isser knapp über der Garantie. Pech.«

Ich: »Dann wird das wohl nichts mehr mit Rückgabe und Umtausch …«

K2: »Haste mal neue Treiber installiert?«

K1: »Oder mal versucht, den aus- und wieder einzuschalten?«

Heute abend werde ich mal versuchen, den großen roten Resetknopf am Hinterkopf zu treffen.
Ganz würdevoll natürlich.