Kind kaputt. Nerds funktionieren.

Der jugendliche Kind hat sich mit einem Kumpel zum Longboardfahren verabredet. Kurz drauf ruft der Kumpel noch mal an und schlägt vor, sich lieber vor die Glotze zu setzen und Playse zu daddeln.

Kind: »Nix. Ich will raus, an die frische Luft. Ich will mit dem Longboard fahren und nicht vor der Glotze hängen.«

Dies registriere ich mit Erstaunen (und auch ein wenig Stolz) und erzähle es den lieben Kollegen (im folgenden »K« genannt), die nicht zögern, das wie folgt zu kommentieren:

K1: »Tja, Kind kaputt. Wie alt ist der denn?«

Ich: »Fünfzehn.«

K1: »Dann isser knapp über der Garantie. Pech.«

Ich: »Dann wird das wohl nichts mehr mit Rückgabe und Umtausch …«

K2: »Haste mal neue Treiber installiert?«

K1: »Oder mal versucht, den aus- und wieder einzuschalten?«

Heute abend werde ich mal versuchen, den großen roten Resetknopf am Hinterkopf zu treffen.
Ganz würdevoll natürlich.

Danke, Facebook!

Bildschirmfoto 2015-01-22 um 09.29.05

Super gemacht von dem Obertrottel, der das gemeldet hat.

Bemerkenswerter finde ich aber, wie man darauf kommen kann, dass mein Name nicht mein echter Name sei, man kommt über meine Info in der Chronik ratzfatz auf meine Website und meinen Blog, und wenn man den Namen man kurz googelt, ebenfalls. Hätte man ja mit 2 Klicks prüfen können, ohne zu sperren. Aber Facebook-Mitarbeiter sind da wohl relativ schmerzfrei, was das betrifft: „Prüfen? Wir doch nich! Das machen wir hinterher, aber erst, wenn wir fertig damit sind, uns den Grind zwischen den Zehen rückstandslos entfernt zu haben. Übermorgen oder so. Schick mal Ausweis.“

Nochmal vielen herzlichen Dank, facebook.

Naja, komme ich halt mal kurz ohne den Laden aus, ist ja auch nicht das Schlechteste. Aber wehe, ihr habt alles gelöscht, dann wünsche ich mir beim Universum für euch Un- und anderes Geziefer in die Arschfalte. Und das ist kein Spaß, Freunde!

Ach ja:
Facebook ist eine Gemeinschaft, in der Nutzer ihre authentischen Identitäten verwenden.

Witz der Woche. Brüller. Aber echt.