Doofenalarm beim Nachfolger

Die Bekloppten sterben nicht aus. Nach den Verhaftungen der Betreiber des Streamingportals kino.to, der Schließung desselben und seiner zugehörigen Hoster hat jetzt eine ganz besondere »Guerilla« das Portal von den Toten zurückgeholt und dies unter merkwürdigen … sagen wir mal … Argumenten gerechtfertigt.

Freund Michael hat auf seiner Clanseite einen Text verfasst, den ich nicht besser hätte schreiben können:

Ich könnte durch irgendeine Stadt auf dem gesamten Erdenrund laufen und wahllos auf x-beliebige Menschen zeigen: Die Chance einen Idioten zu erwischen ist da schon enorm hoch! Warum tu ich es nicht? Weil die ganz großen Knallidioten es nur zu gut verstehen, sich selbst ins Rampenlicht zu stellen: kino.to ist unter neuen Namen wieder da und könnte seine Wiedererscheinung nicht peinlicher gestalten.

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Ganz besonders peinlich finde ich (im Begrüßungstext des kino.to-Nachfolgers) in dem Zusammenhang die Erwähnung des »Anonymous«-Kollektivs, das mir bisher eigentlich mit onlinepolitischen Aktivitäten (z.B. bei den Aufständen in Ägypten) grundsätzlich eher positiv aufgefallen ist. Was aber speziell kinox.to mit Redefreiheit im Allgemeinen und der Freiheit des Internets im Besonderen zu tun hat, erschließt sich mir überhaupt nicht, haben sich doch die Betreiber eigentlich nur durch eine Tugend jenseits von Internet-Anarchie hervorgetan: Geldgier.

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2 Gedanken zu “Doofenalarm beim Nachfolger

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