Freaks of Nature.

Seit einigen Wochen ist in der Agenturküche der gute Lightsüß-HT™-Süßstoff ausgegangen. Und weil ich zu faul bin, Neuen zu bestellen, trinke ich zwischendurch meinen Kaffee mit Zucker. Immer zwei Würfel in der großen Tasse. »Das ist nichts Besonderes!«, wird das smarte Leserle jetzt rufen, »Geh’ uns nicht mit Banalitäten auf die Eier! Gib uns den interessanten Stoff! Zackzack!«.

Mitnichten, geliebte und geringe Leserschaft, würde ich derlei Ungemach tun, und euch Langweiliges berichten, denn jetzt kommt folgendes Erstaunenswertes aus dem Reich der Mystik:

Ich gehe also zum Schrank, nehme 2 Stücke braunen Würfelzucker aus dem Paket, werfe sie aus etwa 20 Zentimetern Höhe mit Verve in den Becher und …

Ein Zuckerwürfel steht aufrecht, einer liegt. Immer! Niemals stehen beide oder liegen. Immer steht einer und einer liegt. Seit Wochen geht das so.

Ich mein … das ist doch spooky, oder nicht? Das müssen die berühmten Schehmträhls sein, von denen man sehr überspannte Köpfe manchmal reden hört, wenn man am Institut für Geistesverwirrte vorbeikommt und mal ganz ganz leise ist. Liegt in deren abstrusen Thesen vielleicht doch ein Funken Wahrheit?

Hier ein Beweis:

11 Gedanken zu “Freaks of Nature.

  1. Vielleicht liegt der eine Würfel, um dir zu sagen: „Komm schon! Zerstöre mich mit dem braunen Bohnensaft und ich sage dir, eines Tages wirst du ebenso zerbröseln! Dann wirst du wie ich jetzt der Ohnmacht einherfallen, da größere Kräfte wirken werden als du selbst je zu erreichen im Stande bist!“ Der stehende Würfel ist nur die objektive Unterstützung, quasi der erhobene Zeigefinger, um der theatralischen Geste Ausdruck zu verleihen und diesem Gleichnis der Sterblichkeit die Krone auszusetzen! Wie könnte dieses Sinnbild für das Leben selbst banal wirken? Niemals! Auch nicht zu Karneval!

      1. Er lebe hoch, der überaus kluge Mann, der noch nach 3 Stunden Battlefield 3 so differenziert ausformulieren kann. Eine Gehirnbeherrschung, die Verehrung, ja, vielleicht Vergötterung verdient. Ich bin ein Wurm.

  2. Mittlerweile bin ich bei meiner fast sechszehnten – in Zahlen: 16ten – Stunde BF3, wobei mir während des Schreibens zwei Sachen auffallen: Da wären a), dass deine Blogtime irgendwie nicht ganz zu stimmen scheint, und b) die Möglichkeit einer Spielsucht in Betracht gezogen werden sollte! Zweiteren Gedanken verwerfe ich sofort wieder, da der Faktor BF3 trifft auf Nerd … trifft auf Nerd mit Urlaub … trifft auf Nerd mit Urlaub mit einem Monster-Rechner inklusive 27 Zoll Monitor nicht gänzlich außer Acht zu lassen ist und es mir somit gegönnt sei. (Ich sach et dich Kumi, bei der Grafik auf dem riesen Ding … hab tierische Probleme an meiner Dauerlatte vorbei den Monitor zu sehen! ^^ ) Wie dem auch sei, dein Ausrutscher sei also nach meinem Verständnis entschuldigt und vergessen.

    Da sich aber gerade das Schielen nicht mehr korrigieren und die zitternde Unterlippe nicht mehr fixieren lassen, spiele ich mit dem Gedanken, langsam doch vielleicht eine kleine Erholungspause einzulegen … vielleicht! Schließlich bringen micht die Zuckerwürfel in der Kaffeetasse auf eine gute Idee, um noch die ein oder andere Stunde rauszuschlagen. *hhr*

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