Zimmerflucht.

Ich bin jetzt in Edingen-Neckarhausen angekommen, denn gleich geht’s zu »Salto Postmortale« von Peter Wilhelm, darauf und auf den Herrn Bestsellerautor freue ich mich schon. Ich habe mir hier ein schmuckloses Zimmerchen (2 x 3 m) genommen, sehr günstig und … äh … ein Dach über dem Kopf. Die Nachttischlampe ist hinüber und die Verkabelung hinter dem Fernseh könnte man als abenteuerlich bezeichnen.

Ist aber auch egal, ich bin eh nur zum Pennen hier, und morgen wieder weg. Da bin ich froh, dass der Wasserhahn funktioniert. Moment, erstmal testen … ja, kalt Wasser geht. Dafür aber der Abfluss nicht. Hm. Was nehme ich auch das günstigste Kämmerlein, ich habs ja nicht anders gewollt. Und WLAN gibts! Erstaunlich. Dafür aber hab ich das Netzteil für den Klapprechner vergessen, auch wurscht.

In 2 Stunden gehts los, ich denke, ich flüchte schon mal aus der Rumpelkammer. Macht einen ein klein wenig depressiv.

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Update:

Das war ein feiner Abend. Vielleicht einen Zahn zu lang (aber das wird beim nächsten Mal schon), aber fein. Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und hier noch 4 Bilder nachzuschlagen:

Klick für groß

3 Gedanken zu “Zimmerflucht.

  1. Erinnert mich lebhaft an „Dress Rehearsal Rag“ von Leonard Cohen:

    „There’s no hot water
    and the cold is running thin.
    Well, what do you expect from
    the kind of places you’ve been living in?
    Don’t drink from that cup,
    it’s all caked and cracked along the rim.
    That’s not the electric light, my friend,
    that is your vision growing dim.[…]

    That’s right, it’s come to this,
    yes it’s come to this,
    and wasn’t it a long way down,
    wasn’t it a strange way down?“

  2. Ah, ein Dachkämmerchen, jetzt erkenne ich es besser! War gestern etwas zu klein für mich, das Bild auf deinem i-Dingens, und ich bin ja bekanntermaßen etwas kurzsichtig.
    Man beachte den „altdeutschen Karateschlag“ in die Kopfkissenoberkante.😉
    Schön fand ich es dich zu treffen.
    Selten so gelacht in der letzten Zeit, weiterhin frohes „Schaffen“. Grüße an die Familie.
    Bin heute morgen gegen 2.30 zu hause eingetrudelt, irgendwo war eine Vollsperrung auf der Autobahn und die Orientierungsmaschine im Auto wollte mich etwas wirr durch die Gegend schicken, hatte aber wenig Lust auf Landstraßengeschaukel im Dunkeln und bin auf die Parallelautobahn ausgewichen.
    Unterwegs noch ein Käffchen gefasst und gemütlich heimgekullert. (Durchschnittsverbrauch 6,6 ltr Benzin auf 100 km im 1,3to schweren PKW, sagt wohl alles?)
    P. S.: Hilfe, ich habe hier eine Laugenstangenschwemme! Mal schauen was wir damit machen außer Aufessen, doch vielleicht Einfrieren ?

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