Schon ein bisken peinlich …

Vor ein paar Tagen – am 18. September – starb mit Marcel Reich-Ranicki wohl Deutschlands bedeutendster, streitbarster und leidenschaftlichster Literaturkritiker und -förderer, eine der wichtigsten Nervensägen im Literaturbetrieb unserer Zeit. Dazu muss man eigentlich nicht viel sagen, außer: Lest den Nachruf von Frank Schirrmacher in der FAZ.

Was ich allerdings nicht begreife, ist der Zustand, dass die Buchhandlung nebenan es nicht für nötig hält, MRR und das, was er für die Literatur und den Buchhandel getan hat, wenigstens in einer kleinen Ecke des Schaufensters zu würdigen.
Aber so ist das wohl, wenn die Inhaber keine echten Buchhändler sind.

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Und allen, die Reich-Ranicki gerne Selbstgerechtheit vorwerfen, rate ich mal, seine Autobiographie zu lesen. Vielleicht bekommt ihr da einen ganz anderen Eindruck von der Person Marcel Reich-Ranicki.

Es könnte sich lohnen.

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