»Das wird das Geschäft mit dem Johnny Flash!« (Lieblingsteile Folge Dings)

Lang vermisst und doch wiedergefunden: Das wahrscheinlich beste Film-Merchandiseobjekt, das das deutsche Kino je hervorgebracht hat. Die Johnny-Flash-Sprüchekarte zum Film mit 12 unsterblichen Zitaten.

Wie z.B.:

»Liebe ist nicht peinlich«

»Nicht immer das harte Grahambrot!«

»Wir Potzkothens, wir machen das schon«

»Üben, üben üben!«

. Lieblingsteil.

(In stillem Gedenken an Andreas Kunze und Werner Nekes)

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Kamps.

Jetzt weiß ich auch, warum Volker Beck nur so wenig Crystal dabei hatte. Den größten Teil des Beutels hat sich die Marketingabteilung von Kamps durch die Nase gezogen.

Gebaeckstreet

Update:

Ohgottogottogott, es wird immer schlimmer:

Hamburg

Ich war in Hamburg, nur kurz, weil ich am Samstag die Hoaxmistress und den Hoaxmaster zum Geburtstagfeiern besucht habe. Und da die Party wunderbar, aber dafür der Hangover am nächsten Tag noch wunderbarer war, hab ich ein ÖPNV-Ticket gekauft und mich vom Wasserbus im Hamburger Hafen stundenlang hin- und herfahren lassen, um wir den Kopf freizublasen, und um mal hier, mal dort auszusteigen, zu kucken und dann einfach das nächste Schiff zu nehmen.

Ist total schön, eine Hafenrundfahrt mit dem Bus. Ich mag Schiffe.

Hier eine Möwe.

Moewe_Philharmonie

Und die Elbphilharmonie

Philharmonie

Wuppertals neue Schauspielhucke auch in der FAZ

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Des Tals neues »Schauspielhaus«. Nicht zu groß, hübsch gelegen und was das Praktischste ist: Man kann sich vor der Vorstellung oder in der Pause noch ein schnelles Bier beim Lidl schießen.

Schrieb ich letzte Woche schon und auch die FAZ sieht das ganz ähnlich:

»Es ist nicht leicht zu finden, das neue Theater am Engelsgarten in Wuppertal. Vom Opernhaus trennt es zwar nur ein kurzer Weg durch den Park, doch liegt es, abseits der Friedrich-Engels-Allee, versteckt im Hof des Historischen Zentrums. Und das ist vielleicht auch besser so, denn wie es aussieht, kann es sich schlecht sehen lassen: eine um- und angebaute Lagerhalle, die, eng vor eine Straßenböschung geklatscht, mit roten und dunkelgrauen Isolierplatten verkleidet ist. …«

Und als wollte Wuppertals OB der aktuellen Kulturvernichtung noch einen dicken dampfenden Haufen Hohn draufsetzen, spricht er folgenden Satz:

»Wir haben nun endlich ein angemessenes Theater.«

Dem ist nichts hinzuzufügen

Einfach zu doof

[edit] Ich bin verbittert! Seit er im Blog steht, macht einer meiner Cartoons die Runde im Weltnetz. Das ist der da unten mit dem Nazi, der zu doof ist zum Hakenkreuzmalen. Das ist ja schön und gut, wäre der Cartoon nicht beschnitten und dabei meine Signatur entfernt worden. Es wird also geteilt und geleikt und Klicks ohne Urheberhinweis generiert. Das macht mich traurig. Also teilt fleißig für mich, euren Kumpel und Zeichner der Herzen, den Originallink des Cartoons, damit ich nicht mehr traurig sein muss. Wuppertaler_nazis Hakenkreuze_Malen

Rücksturz zur Erde mit Sol 4

In dem berühmten Star-Trek-Podcast (wann kommt der 2. Teil?) von Game One hörte ich, dass der Schneider-Verlag Ende der 60er Raumschiff-Enterprise-Bücher in Deutschland herausgegeben hat. Hab mir gleich eines bei eBay für zwei Euro zwanzig geschossen, denn als alter Trekkie von Format darf man sich solche schrägen Perlen ja nicht entgehen lassen.

Die Sprache im Buch ist … naja … Schneiderbuch halt, der Plot ist simpel gehalten wie eine alte Star-Trek-Folge: Die Sternenflotte fängt ein Notsignal auf und die Enterprise warpt mit ihrer Crew in ein noch unerforschtes Sonnensystem, wo sie auf einen Haufen Steinzeitmenschen treffen, bei denen sie als erstes – wie immer – auf die erste Direktive scheißen, was aber völlig Latte ist, weil die Cavepeople Nachkommen eines abgestürzten Menschenraumschiffs sind, wie sich im Nachhinein herausstellt.

Positiv ist zu bemerken ist, dass Begriffe aus dem amerikanischen Original übernommen wurden, im Gegensatz zur späteren deutschen Synchronisation der Serie: Warp ist Warp und nicht etwa Sol, und Dr. McCoy ist Bones und nicht Pille. Und Kirk zieht sein Oberteil aus.

Weil die Serie zwar in den USA schon gelaufen war, aber erst ab 1972 im ZDF gesendet wurde, wusste man hierzulande gar nicht, wie die Enterprise eigentlich aussah. Googeln ging nicht, weil das Internet noch kaputt war, und anstatt also die Amis zu fragen, wie das Schiff gestaltet ist, dachte sich die Raumpatrouille-Generation: »Datt muss ’ne Untertasse sein. Da stand doch auch was von Untertasse.« Also entschied man, den Illustrator einfach machen zu lassen, und was dabei herauskam, ist schon irgendwie lustig.

Hier das Buch und die Schneiderversion der Enterprise von 1968. Geil, oder?

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Und hier zum Vergleich das Original. Naja, so halb, ist Merchandise zum J.J.-Abrams-Reboot, ein Hotwheels-Modell, das der Kind neulich auf Rügen bei Stolz (AUCH SONNTAGS AUF!) entdeckt und mir geschenkt hat.

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Sportquetschen.

Ich mag Füller. Am liebsten solche für den Betrieb ohne Patronen, also die mit Konverter zum Pumpen. Seit einer Weile – ich kann nicht in den Manufactumladen gehen, ohne eine Kleinigkeit zu kaufen – nenne ich zwei Kaweco Sport mein eigen, der eine mit dickem, der andere mit schmalem Strich, finde aber doof, dass es keine Konverter für die Teile gibt. Dafür sind die Minifüller einfach zu kurz.

Dann fand ich über ebay einen Versand für Schreibgeräte und Zubehör einen schicken Alu-Quetschkonverter für den Sport und bestellte mir gleich zwei von den Dingern, für jeden Füller einen, weil: bei einem Preis von 2,40 Euro pro Stück kann man nichts falsch machen.
kaweco_konverter

Für den Arsch: Kann man wohl.

Die Aussparung für den Finger, in der man das Quetschgummi bedient, ist so verfickt klein, dass – lässt man los – nur 2 bis 3 Tropfen in den Behälter gesaugt werden. Mehr geht natürlich nicht, was zum Teil auch an der Alulasche darüber liegt. »Verarschen kann ich mich selbst, Freunde!« dachte ich mir, bin ich die Apotheke geeilt, um mir eine Spritze mit Kanüle zu besorgen und fülle die Konverter fürderhin damit (hab mich zuerst gefreut wie Bolle, dass die Spritze »Inkjet« hieß – haha, was für ein Zufall –, aber sie hieß natürlich »Injekt«. Fuckin’ brains, ne?). Ich hätte dafür natürlich direkt eine leere Patrone nehmen können und mir den Zinnober sparen können. Oder das Ding gleich selbstgebastelt wie in dem YT-Video unten. Aber jetzt sind die Pseudoquetschkonverter halt da.

Also, an alle, die mit dem Gedanken spielen, diesen Quetschkonverter (nicht von Kaweco) zu kaufen, mein Gebot: Lasst es bitte.