Mal wieder Hausverbot bei Facebook

Nachdem Facebook (eine relativ bekannte Neonazi- und Antinippelplattform) die norwegische Abendzeitung Aftenposten aufforderte, das weltberühmte Kriegsfoto von Nick Út wegen Nackheit der damals neunjährigen Kim Phuc, die mit anderen Kindern vor einem Napalmangriff flieht, zu entfernen, gab es zu Recht einen Scheißetornado (inzwischen ist Facebook eingeknickt, aber passiert ist passiert).

Ich hab mitgemacht, und zwar mit meiner Verfremdung (allerdings hab ich hier die Verfremdung nochmal verfremdet), da ich in gutem Glauben war, Facebook habe nichts gegen Naziinhalte und -Symbolik.

Falsch gedacht, drei sechs Tage Sperre. Tja …
Demjenigen, der sich da wohl wieder angepisst gefühlt, den Begriff von der Freiheit der Kunst noch nicht so ganz verinnerlicht hat und sich daraufhin bemüht sah, das zu melden, soll Geziefer mannigfaltigster Art in der Arschfalte wohnen.

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Hamburg

Ich war in Hamburg, nur kurz, weil ich am Samstag die Hoaxmistress und den Hoaxmaster zum Geburtstagfeiern besucht habe. Und da die Party wunderbar, aber dafür der Hangover am nächsten Tag noch wunderbarer war, hab ich ein ÖPNV-Ticket gekauft und mich vom Wasserbus im Hamburger Hafen stundenlang hin- und herfahren lassen, um wir den Kopf freizublasen, und um mal hier, mal dort auszusteigen, zu kucken und dann einfach das nächste Schiff zu nehmen.

Ist total schön, eine Hafenrundfahrt mit dem Bus. Ich mag Schiffe.

Hier eine Möwe.

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Und die Elbphilharmonie

Philharmonie

Fuck You!

Das gilt für alle, die Satire gern verbannt oder verbrannt sehen würden, weil sie ihre religiöse oder politische Weltanschauung oder was weiß ich angreift, nicht nur für Islamisten. Für jeden, ob das Faschist, Islamist, Kommunist realexististierender Sozialist, Christianist, Sodomist, AfDist oder Pegidist ist!

Satire darf, kann, muss alles. Jetzt erst recht.
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